Kölner Platz
Der Kölner Platz liegt im Herzen der Troisdorfer Innenstadt und bildet einen zentralen Treffpunkt der Fußgängerzone. Einst war dieser Ort eine stark befahrene Kreuzung an der ehemaligen Bundesstraße B8, heute präsentiert er sich als einladender Platz mit Außengastronomie, Sitzgelegenheiten und kunstvollen Wasserelementen. Besucher schätzen die entspannte Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt, während Geschäfte und Cafés das Umfeld beleben. Der Platz verbindet Einkaufen, Erholung und Stadtgeschichte auf kurzer Distanz und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch die City. Besonders Familien und Spaziergänger finden hier einen angenehmen Aufenthaltsort, an dem man den Alltag hinter sich lassen kann. Die zentrale Lage in Troisdorf-Mitte macht den Kölner Platz zu einem natürlichen Mittelpunkt des städtischen Lebens und lohnt den Besuch für alle, die das moderne Gesicht der Stadt erleben möchten.
Geschichte des Kölner Platz
Bis in die frühen 1980er-Jahre war der heutige Kölner Platz eine belebte Kreuzung der Kölner Straße und der Klevstraße. Die Kölner Straße diente damals als wichtige Durchgangsstraße der Bundesstraße B8 und führte den Durchgangsverkehr mitten durch das Zentrum. An dieser Stelle stand auch eine Tankstelle, die den motorisierten Verkehr versorgte. In den 1960er-Jahren fuhr hier noch die Straßenbahn, im Volksmund „Rhabarberschlitten“ genannt, und das Straßenbild war geprägt von starkem Autoverkehr und eng bebauten Ecken.
Im März 1982 beschloss der Rat der Stadt Troisdorf einstimmig die Einrichtung einer Fußgängerzone. 1983 wurde die Kreuzung Kölner Straße/Klevstraße in die neue Fußgängerzone einbezogen und erhielt den typischen roten Klinkerbelag der ersten Ausbaustufe. Aus der ehemaligen Verkehrskreuzung entstand so der Kölner Platz als Platz der Begegnung. Diese Umgestaltung war Teil einer umfassenden Innenstadtsanierung, die bereits in den 1970er-Jahren begonnen hatte und das Straßenbild nachhaltig veränderte. Die breite Durchgangsstraße wich einer autofreien Zone, die den Menschen Raum für Flanieren und Aufenthalt gab.
Zwischen Dezember 2016 und Februar 2017 erhielt der Platz im Rahmen des dritten Bauabschnitts der Innenstadterneuerung seine heutige Gestalt. Der Abschnitt umfasste rund 480 Meter und brachte eine neue, hellere Pflasterung, Bänke, Bäume und verbesserte Aufenthaltsqualität. Stadtwerke und Abwasserbetrieb begleiteten die Arbeiten mit der Erneuerung von Leitungen und Kanälen. 2019 wurde eine Infostele aufgestellt, die historische Fotos dem heutigen Zustand gegenüberstellt und die Entwicklung dokumentiert. Die Stele erinnert an die Fortschritte seit den 1970er-Jahren und zeigt, wie aus einer Verkehrsachse ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität wurde. Heute ist der Kölner Platz ein lebendiges Beispiel für die erfolgreiche Umgestaltung der Troisdorfer Innenstadt.
Highlights im Kölner Platz
Im Zentrum des Kölner Platz stehen die Troisdorfer Wassertreppen des Künstlers Victor Bonato. Die Anlage aus fünf Stufen und vier Kugeln lädt besonders Kinder zum Klettern und Spielen ein. Eine Kugel liegt bewusst etwas abseits, als sei sie vom Becken gerollt. Die Wassertreppen gehören zu den markantesten Kunstobjekten der Fußgängerzone und sorgen im Sommer für Abkühlung und Freude. Victor Bonato hatte bereits an den beiden Stadttoren mitgewirkt, die den Eingang und Ausgang der Fußgängerzone markieren.
Rund um den Platz gibt es umfangreiche Außengastronomie. Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein, und an warmen Tagen füllen sich die Sitzplätze rasch. Bänke und Bäume – darunter ein zweistämmiger Tulpenbaum und Weißdorne – schaffen Schatten und eine angenehme Atmosphäre. Eine kreisförmige Fläche war von Beginn an für Spielgeräte vorgesehen und wird von Kindern gerne genutzt. Geschicklichkeitsspiele und ein offener Bücherschrank ergänzen das Angebot und machen den Platz familienfreundlich.
Die Infostele am Platz erzählt mit historischen und aktuellen Fotos die Geschichte des Ortes. Sie zeigt, wie stark sich das Straßenbild verändert hat – von der befahrenen Kreuzung mit Tankstelle und Straßenbahn bis zum heutigen Begegnungsraum. Die moderne Pflasterung aus dem Umbau 2016/2017 ist barrierearm und wirkt hell und einladend. Geschäfte und Dienstleister in unmittelbarer Nähe, darunter Restaurants wie das Mangold an der Ecke zur Kölner Straße, beleben den Platz zusätzlich. Der Kölner Platz verbindet so Kunst, Erholung und urbanes Leben auf kleinem Raum und bleibt ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste.
Öffnungszeiten, Eintritt & Anreise zum Kölner Platz
Der Kölner Platz ist als öffentlicher Platz der Fußgängerzone rund um die Uhr zugänglich. Es gibt keine Öffnungszeiten und keinen Eintritt. Man kann den Ort jederzeit besuchen und genießen. Die umliegenden Geschäfte und Gastronomiebetriebe folgen ihren eigenen Öffnungszeiten, die in der Regel von Montag bis Samstag tagsüber und abends liegen.
Die Anreise ist unkompliziert. Mit dem Zug erreicht man den Bahnhof Troisdorf in wenigen Minuten von Köln oder Bonn. Von dort sind es etwa zehn bis fünfzehn Minuten zu Fuß in die Fußgängerzone und zum Platz. Buslinien halten in der Nähe und verbinden den Platz mit den Stadtteilen. Wer mit dem Auto kommt, findet Parkplätze und Parkhäuser in der Umgebung, unter anderem am Pfarrer-Kenntemich-Platz oder in der Nähe des City-Centers. Die Fußgängerzone selbst ist autofrei, sodass man die letzten Meter zu Fuß zurücklegt. Fahrradfahrer sind willkommen; Fahrradständer stehen in der angrenzenden Klevstraße bereit. Die zentrale Lage in Troisdorf-Mitte macht den Kölner Platz leicht erreichbar und ideal als Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang.
Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Kölner Platz
Nur wenige Gehminuten entfernt liegt die Burg Wissem mit dem Bilderbuchmuseum, einem der bekanntesten kulturellen Angebote Troisdorfs. Das City-Center und das ehemalige Forum bieten Einkaufsmöglichkeiten und weitere gastronomische Angebote. Entlang der Kölner Straße, der sogenannten Troisdorfer KÖ, reihen sich Geschäfte und Cafés. Der Wilhelm-Hamacher-Platz und der Ursulaplatz mit den Stadttoren von Joachim Bandau und Victor Bonato ergänzen das Bild der Innenstadt. Weitere Kunstwerke wie der „Dicke Mann“ von Karl-Henning Seemann und Brunnenanlagen prägen die Fußgängerzone. Wer weiter schlendert, erreicht auch das Rathaus und weitere Plätze der sanierten City. Der Kölner Platz ist damit ideal in das Netzwerk der Troisdorfer Sehenswürdigkeiten eingebunden und lädt dazu ein, die gesamte Innenstadt zu entdecken.
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