Jüdisches Museum München
Das Jüdische Museum München liegt am St.-Jakobs-Platz im Herzen der Altstadt, direkt neben der Hauptsynagoge Ohel Jakob und dem jüdischen Gemeindezentrum. Gemeinsam bilden die drei Gebäude ein bewusst gestaltetes Ensemble, das jüdisches Leben in München sichtbar und zugänglich in die Stadtmitte zurückholt, nachdem es durch die Verfolgung während der NS-Zeit fast vollständig ausgelöscht worden war.
Geschichte des Jüdischen Museums München
Das Museum wurde 2007 eröffnet, zeitgleich mit der neuen Hauptsynagoge, nach Plänen der Architekten Rena Wandel-Hoefer und Wolfgang Lorch. Die Errichtung des Ensembles am St.-Jakobs-Platz war ein bedeutsamer Schritt für die jüdische Gemeinde Münchens, die nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang nur über eine deutlich kleinere, weniger zentral gelegene Synagoge verfügte.
Sammlung & Highlights
Die Dauerausstellung des Museums beleuchtet die Geschichte jüdischen Lebens in München von den mittelalterlichen Anfängen über die Blütezeit im 19. und frühen 20. Jahrhundert, die Verfolgung und Vernichtung während der NS-Zeit bis hin zum Wiederaufbau jüdischen Lebens in der Stadt nach 1945. Ergänzt wird die Dauerausstellung durch wechselnde Sonderausstellungen zu Themen jüdischer Kultur, Kunst und Geschichte.
Tipps für den Besuch & Anreise
Das Museum liegt zentral am St.-Jakobs-Platz, nur wenige Gehminuten vom Marienplatz und vom Viktualienmarkt entfernt. Aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise sollten vorab auf der offiziellen Website geprüft werden, insbesondere da Sicherheitskontrollen beim Zutritt üblich sind.
Sehenswürdigkeiten in der Nähe
In unmittelbarer Nähe liegt das Münchner Stadtmuseum im ehemaligen Zeughaus, und auch der Viktualienmarkt sowie der Marienplatz sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.
Wo übernachten in München, Deutschland
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